Kirchenvorstand


Aufgaben

Der Kirchenvorstand (KV) ist für die ordnungsgemäße Verwaltung des Vermögens der Kirchengemeinde verantwortlich. Er unterstützt in besonderer Weise den Pfarrer und die weiteren in der Pastoral Tätigen, aber auch den Pfarreirat.

Rechtsgrundlage ist das „Kirchliche Vermögensverwaltungsgesetz im Erzbistum Berlin (KiVVG)“ vom 14.11.2019. Einzelheiten der Aufgaben des KV bzw. die sich aus dem KV bildenden Ausschüsse ( derzeit Bauausschuss, Finanzausschuss und Fachausschuss für Eigenbetriebe) sind in der Neufassung des KiVVG geregelt.

Der KV beschließt in den meist monatlichen Sitzungen die Haushalte der Pfarrei und der vier Kindertagesstätten im Pfarreigebiet und sorgt für den Ausgleich der Haushaltseinnahmen und -ausgaben. Er ist mit den sächlichen und personellen Entscheidungen betraut, die mit den Einrichtungen der Gemeinde, Gemeindebauten, ihrer Instandhaltung und den Reparaturen zusammenhängen, und allen weiteren Vorgängen, die kassen- oder vermögenswirksam sind.
Hervorzuheben ist seine Verantwortung – in Abstimmung mit dem Pfarreirat - für die „freien Kollekten“: Deren Zweckbestimmung wird – im Gegensatz zu den vom Bistum vorgesehenen Kollekten für übergeordnete Ziele – unmittelbar von der Gemeinde festgelegt.

 

Ausschüsse und Beauftragte

Zur Regelung von Einzelfragen bildet der KV Ausschüsse (derzeit Bauausschuss, Finanzausschuss und Fachausschuss für Eigenbetriebe). Der Fachausschuss für Eigenbetriebe regelt die die Angelegenheiten der vier Kindertagesstätten der Pfarrei St. Franziskus. Zwei Mitglieder nehmen an der jährlichen Versammlung der Vertretung der Kirchengemeinden im Erzbistum Berlin teil.


Personen

Der KV besteht aus dem Pfarrer als Vorsitzenden, in dieser Wahlperiode aus 11 Mitgliedern, die diesmal aus Kandidat*innen der gesamten Pfarrei gewählt worden sind, einer Delegierten des Pfarreirats und dem dienstältesten Pfarrvikar. Weitere Mitglieder des KV, allerdings mit beratender Stimme, sind der Verwaltungsleiter sowie ein Kaplan.