Kirchenvorstand


Aufgaben

Der Kirchenvorstand (KV) ist für die ordnungsgemäße Verwaltung des Vermögens der Kirchengemeinde verantwortlich. Er unterstützt in besonderer Weise den Pfarrer und die weiteren in der Pastoral Tätigen, aber auch den Pfarreirat.

Rechtsgrundlage ist das „Kirchliche Vermögensverwaltungsgesetz im Erzbistum Berlin (KiVVG)“ vom 1.1.2007. Einzelheiten der Aufgaben des KV sind in der „Geschäftsanweisung für die Arbeit der Kirchenvorstände im Erzbistum Berlin“ vom 1.1.2007 geregelt.

Der KV beschließt in den meist monatlichen Sitzungen die Haushalte der Pfarrei und der vier Kindertagesstätten im Pfarreigebiet und sorgt für den Ausgleich der Haushaltseinnahmen und -ausgaben. Er ist mit den sächlichen und personellen Entscheidungen betraut, die mit den Einrichtungen der Gemeinde, Gemeindebauten, ihrer Instandhaltung und den Reparaturen zusammenhängen, und allen weiteren Vorgängen, die kassen- oder vermögenswirksam sind.
Hervorzuheben ist seine Verantwortung – in Abstimmung mit dem Pfarreirat - für die „freien Kollekten“: Deren Zweckbestimmung wird – im Gegensatz zu den vom Bistum vorgesehenen Kollekten für übergeordnete Ziele – unmittelbar von der Gemeinde festgelegt.


Ausschüsse und Beauftragte

Zur Regelung von Einzelfragen bildet der KV Ausschüsse (derzeit Bauausschuss und Ausschuss für Struktur und Finanzen). Für die Kindertagesstätten gibt es Beauftragte. Zwei Mitglieder nehmen an der jährlichen Versammlung der Vertretung der Kirchengemeinden im Erzbistum Berlin teil.

Personen

Der KV besteht aus dem Pfarrer als Vorsitzenden, 12 Mitgliedern, die zu gleichen Anteilen aus den Kirchenvorständen der Vorgängergemeinden Maria Gnaden, St. Hildegard und St. Martin gewählt worden sind und einem ebenfalls stimmberechtigten Delegierten des Pfarreirats sowie dem Verwaltungsleiter mit beratender Stimme. Mit Ablauf der Amtszeit 2019 tritt eine neue Wahlordnung in Kraft.