Mitteilung von Pfarrer Norbert Pomplun 20.11.2021

Liebe Schwestern und Brüder,

als Reaktion auf die angespannte Infektionslage hat der Generalvikar angeordnet, dass ab dem 1. Advent mit dem Vorabend, also ab Samstag, dem 27. November, im Prinzip alle Gottesdienste nach 2G-Regeln gefeiert werden müssen, also nur noch für Geimpfte und Genesene zugänglich sind. Ausnahmen davon müssen beantragt werden, was wir für unsere beiden großen Kirchen St. Martin und St. Nikolaus getan haben, wo wir alle Sonntagsmessen in deutscher Sprache nach 3G-Regeln feiern wollen, also auch Teilnehmende mit einem negativen Test einlassen.

Alle Testergebnisse dürfen nicht älter als 24 Stunden sein, was den Schnelltest betrifft oder 48 Stunden beim PCR-Test. Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren kommen in alle Gottesdienste mit einem negativen Testergebnis, in Berlin Kinder unter 6 Jahren und Schülerinnen und Schüler – hierfür bitte den Schülerausweis mitbringen – und in Brandenburg unter 12 Jahren ganz ohne Test.

Ab nächstem Samstag ist es darum nötig, dass Sie bitte unbedingt die Nachweise an der Tür vorzeigen; wir dürfen niemand ohne Nachweis mehr einlassen. Um in den Kirchen einen ausreichenden Schutz zu bieten, müssen Sie bitte FFP2-Maske tragen, auch am Platz.

Wir haben aus diesem Grund auch Grenzen für die Plätze einführen müssen, weshalb eine Anmeldung für die Sonntagsmessen einschließlich Vorabend unbedingt notwendig ist. Sobald die Höchstzahl erreicht ist, können keine Anmeldungen mehr erfolgen und auch vor Ort niemand mehr eingelassen werden. Um besser den Überblick zu behalten, ist die telefonische Anmeldung nur noch bis Donnerstag 8 Uhr früh möglich, die Anmeldung über die Internetseite weiter bis Freitag 8 Uhr. Für Weihnachten gelten eigene Anmeldefristen.

Diese Zeit verlangt von uns allen noch einmal große Anstrengungen und auch Verzicht. Nach den beiden Jahren sind wir alle müde davon und sehnen uns nach normaleren Zeiten. Wenn wir gemeinsam diese Herausforderung dennoch annehmen und fest auf Jesus vertrauen, der nicht nur selbst das Kreuz getragen, sondern auch uns, seinen Jüngerinnen und Jüngern geboten hat, das Kreuz auf sich zu nehmen, werden wir das Leben finden, wie er uns verheißen hat. Im Hebräerbrief heißt es sogar, dass er angesichts der vor ihm liegenden Freude das Kreuz auf sich nahm. Wenn Jesus uns so große Liebe erwiesen hat, wollen auch wir mutig und mit Ausdauer unser Kreuz tragen. Wir haben die Gewissheit seiner Nähe.

Ihr Pfarrer Norbert Pomplun

 Zum Rundschreiben 15/2021 des Generalvikars vom 18.11.21

Ergänzungen zum Rundschreiben 15/2021 des Generalvikars vom 26.11.21